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An Pyrrha.
Rach Horazens erſter Ode des fünften Buches.
Wer iſt es, welcher itzt, umſtrömt von Salben⸗ duft,
Schön und im erſten Lenz der Jahre,
Dich auf ein Roſenbett in traute Grotten ruft?
Wem loöſeſt du den Knoten blonder Haare,
Bezaubernd ohne Prunk? bald wird in Weh⸗ getön Sein Stolz verwandelt und in Reue. Er wird von keinem Gott ſich angelächelt ſehn: Umſonſt beruft er ſich auf ſeine Treue.
Der Wonnehimmel iſt von jähem Sturm ge⸗ ſchwärzt, Dein Herz zu andern hin gekehret.
Noch ahndet es ihm nicht; noch herzend und ge⸗ herzt,
Wähnt er, der Thor, daß dieſes ewig währet.
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