Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
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Ziſchend die Schläf' und ſteckt und erlaut im durch⸗ bohrten Gehirne.

Volscens raſet vor Grimm, den Lanzenſchwinger er⸗

blickt er Nirgends und weiß nicht, wohin er, vor Eifer flam⸗ mend, ſoll ſtürzen. Ha! indeſſen wirſt du doch mit warmem Blute für beyde Freunde mir büßen! er ſagts, das Schwert entblö⸗ ßend, und ſtürmet Auf Euryalus ein; nun aber aufgeſchreckt, ſinnlos

Schreyet Niſus; er konnte nicht mehr im ſchirmen—

den Dunkel

Sich verbergen, nicht mehr den ſchmerzlichen Anblick ertragen.

Mich, mich! hier iſt der Thäter, auf mich her wen⸗ det das Eiſen,

Rutuler! mein iſt die Liſt nur, nichts hat dieſer ver⸗ brochen,

Hats nicht gekonnt, beym Himmel und dieſen mit⸗ wiſſenden Sternen!

Nur den unglücklichen Freund hat er zu zärtlich ge⸗ liebet.

Alſo rief er, doch war, mit Kraft geſtoßen, das

Schwert ſchon

Durch die Rippen gefahren und hatte die Schnee⸗ bruſt zerriſſen:

Sein Euryalus wälzt ſich im Tod, Blut fließet die ſchönen

Glieder herab, und der Hals liegt niedergeſunken

zur Schulter.

So

Ein

Hal

Riſt

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