Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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Fromme Wuͤnſche

in 400 Buchſtaben*).

Germanien iſt ſtolz, des Edlen Haupt zu krönen,

Der unter Auſtriens geliebten Fürſtenſöhnen

So herrlich, wie der Mond im Sternenkreiſe, glänzt.

Der nur Gerechtigkeit, Wohlthätigkeit nur übet,

Ein zweyter Leopold, den holden Hehlzweig liebet,

Und jetzt genöthiget, die Stirn mit Lorbeern kränzt.

Beglückt, lang' allgeliebt, beherrſch' er ſeine Reiche,

Und geb' uns einen Sohn, der ihm an Tugend gleiche.

Die Wünſche grub nicht nur die Kunſt in dieſen Stein:

Die Liebe grub ſie auch in alle Herzen ein.

*) Ein Jüdiſcher Fünſtler, der es im Petſchierſtechen ſehr weit gebracht hat, erbath ſich 400 Buchſtaben, die er in einen Carniol ſtechen, und Sr. Majeſtät dem Faiſer bey deſſen Zuruckkunft von Frankfurt

überreichen wollte.