An die Graͤfinn von Wolkenſtein, geborne Graͤfinn von Starhemberg.
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Bey Ueberſendung des Ruma.
weren,
chören D du mit alle dem, was Seel' und Aug' ent⸗ zücket,
Pon der Natur verſchwenderiſch geſchmücket,
Du, welche kühn den Tand der großen Welt ver⸗
ſchmäht,
. Und ohne Prunk,(was alle Weiſen
Uns überlaut aus Einem Munde preiſen,
. Doch ſelbſt nicht thun,) den Weg der ſtillen Tu⸗ gend geht;
Für ihren Gatten nur, für ihre Kinder lebet,
Und nach dem Flitterglanz, den Eitelkeit verheißt,
So ſtark er ſonſt das Herz der Weiber an ſich ½ reißt,
Auch nicht mit einem Wunſche ſtrebet,
Nimm, ſeltne Frau, dieß Buch, und wenn dein hoher Geiſt,
Dein edles Herz darin ſo manche Stellen findet,
Die jener billiget, und dieſes nachempfindet;
So darf der Autor ſtolz auf ſeinen Numa ſeyn⸗
Und auch die Mühe nicht den Ueberſetzer reun.
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