Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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An die Graͤfinn von Wolkenſtein, geborne Graͤfinn von Starhemberg.

Bey Ueberſendung des Ruma.

weren,

chören D du mit alle dem, was Seel' und Aug' ent⸗ zücket,

Pon der Natur verſchwenderiſch geſchmücket,

Du, welche kühn den Tand der großen Welt ver⸗

ſchmäht,

. Und ohne Prunk,(was alle Weiſen

Uns überlaut aus Einem Munde preiſen,

. Doch ſelbſt nicht thun,) den Weg der ſtillen Tu⸗ gend geht;

Für ihren Gatten nur, für ihre Kinder lebet,

Und nach dem Flitterglanz, den Eitelkeit verheißt,

So ſtark er ſonſt das Herz der Weiber an ſich ½ reißt,

Auch nicht mit einem Wunſche ſtrebet,

Nimm, ſeltne Frau, dieß Buch, und wenn dein hoher Geiſt,

Dein edles Herz darin ſo manche Stellen findet,

Die jener billiget, und dieſes nachempfindet;

So darf der Autor ſtolz auf ſeinen Numa ſeyn⸗

Und auch die Mühe nicht den Ueberſetzer reun.