Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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Die Liebe⸗

Ich zeug', als Stammfrau der Geſchlechter, Viel Kinder aus der Edlen Blut;

Stark ſind die Söhne, ſchön die Töchter, Und beyde, wie die Aeltern, gut⸗

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Die Vernunft⸗

und ich, als Pädagoginn, lehre Sie gute Kinder gut erziehn;

Sie wachſen zu der Aeltern Ehre, Geliebt in Ofen und in Wien⸗

Die Liebe.

Und wenn das Glück, ſo falſch hiernieden⸗ Auch manchmahl ihre Wünſche triegt:

So mach' ich, daß ihr innrer Frieden Die dußern Uebel überwiegt.

Die Vernunft.

Und gibt's auch eine kleine Spaltung So tilg' ich ſie durch meine Kraft; Beſorge klug die Hausverwaltung, und lege jährlich Rechenſchaft. Die Liebe⸗ Und wenn am Abende der Jahre Ein ſpäter, ſanfter Tod ſie ruft: So wein' ich noch auf ihre Bahre⸗ Und heilig' ihre ſtille Gruft. Gedichte. 1I. Th. P

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