ontract
rz ich
Die Liebe⸗
Ich zeug', als Stammfrau der Geſchlechter, Viel Kinder aus der Edlen Blut;
Stark ſind die Söhne, ſchön die Töchter, Und beyde, wie die Aeltern, gut⸗
„
Die Vernunft⸗
und ich, als Pädagoginn, lehre Sie gute Kinder gut erziehn;
Sie wachſen zu der Aeltern Ehre, Geliebt in Ofen und in Wien⸗
Die Liebe.
Und wenn das Glück, ſo falſch hiernieden⸗ Auch manchmahl ihre Wünſche triegt:
So mach' ich, daß ihr innrer Frieden Die dußern Uebel überwiegt.
Die Vernunft.
Und gibt's auch eine kleine Spaltung So tilg' ich ſie durch meine Kraft; Beſorge klug die Hausverwaltung, und lege jährlich Rechenſchaft. Die Liebe⸗ Und wenn am Abende der Jahre Ein ſpäter, ſanfter Tod ſie ruft: So wein' ich noch auf ihre Bahre⸗ Und heilig' ihre ſtille Gruft. Gedichte. 1I. Th. P
—


