Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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— 215—

An Fridrich Joſias,

Herzogen zu Sachſen-Coburg als Sieger am Rimnik.

Edter Prinz, vor deſſen Heldenrechten Zwey Mahl ſchon aus blutigen Gefechten Athemlos ein ſtolzer Feind entfloh,

Du, mit dem der alte Krieger froh!

In die Schlachten, wie zu Feſten, eilet, Der beſcheiden Ruhm empfängt und theilet, Feſtungen und Herzen ſchnell gewinnt,

Und des Feindes fünf Mahl ſtärkre Schaaren, Wie Eugen, das Schrecken der Barharen, Dann erſt zählt, wenn ſie vertilget ſind, Neige nun dein Ohr zum Freudenrufe Eines Volkes, das dich dankbar ehrt,

Und beſteig der Würden höchſte Stufe! Joſeph kennt und ſchätzet Heldenwerth. Dieſer Stern von ſeiner Mutter Orden An die Bruſt, die Bruſt voll Tapferkeit, Dir geſetzt, iſt ein Komet geworden,

Der den Feinden Unglück prophezeyt.

Ha! entſtürzet, wilde Räuberhorden,

Dem nun menſchenleeren Aſia, Ueberſchwemmet Länder mit Armeen,

Laſſet eure Roßſchweif' alle wehen,

Alle Fahnen fliegen!— Er iſt da,

Euer Sieger! An des Helden Seite Weilet Fiſcher*); wo es Raths bedarf,

*) Adjutant des Herzogs.