Saco
209„
Erfüllt ward ſo der heiße Wunſch der Völker,
Die jubelvollen Herzens und Geſichts,
Jedoch beſorget für den Götterknaben,
Mit liebendem, mit naſſem Blick darauf
Verweilten, tauſend feurige Gebethe
Für ihn zum Himmel ſandten, und mit lau⸗ tem,
Mit Glück weisſagendem Geſchrey und frohem:
Es lebe Ferdinand! die Luft erfüllten,
Daß rings umher die Thäler, die Gebirge
Und Iſters lange Küſten wiederhallten.
Indeſſen träufelte des Himmels Segen
Wie Morgenthau herab auf Heſterreich,
Und nährte ſüß des Volkes ſchöne Wünſche
Und ſeine neu gebornen Hoffnungen.
So, wenn im Orient der herrliche Planet des Tags erſcheinet, zollet ihm Der Perſer, ihm der Indianer, ihm Peru's geweihte Jungfrau Ehrerbiethung Und Morgengruß und feurige Gebethe, Und Lobes⸗Hymnen ſchallen ihm entgegen⸗ Doch er zerſtreut mit ſeiner Strahlenkraft. Die Finſterniß, die auf den rauchenden, 3 Den höchſten Gipfeln der Gebirge liegt; Zerſtreut den dicken Dunſt, der ſchwer und la⸗
ſtend Auf fruchtbarn, feuchten Thälern ſich gelagert; Setzt Edelſtein' und köſtliche Metolle Tief in der Erden Eingeweiden an. Und auf beſonnten Bergen, fetten Feldern Gedichte. 11. Th. d


