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An den Freyherrn von Gebler*).
Edler hör'! es jauchzet(denn ſchon lange Harrte ſie darauf) die Kaiſerſtadt,
Daß man heut zu einem höhern Range, Ihn zu ſchmücken, dich berufen hat.
Viele Titel zählſt du jetzo, viele; Doch du kennſt die Muſe ja, ſie ſpricht Nicht in ekler Kanzelleyen Style, Weiß und ſchätzet eure Titel nicht.
Doch mit dem, der alles, was erhaben Und was Geblers würdig iſt, vereint, Den die Welt und er dir lange gaben,
Grüßt er heut dich: Heil dir Menſchenfreund.
*) Bey ſeiner Befoͤrderung zum Vice⸗Kanzler, geheimen Rathe und Commandeur des Stephans⸗Ordens.
Gedichte. II. Th. B


