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So eilt der Landmann ſeinem niedern Dache Und braunem Weib am Abend zu; Mit ihr theilt er ſein Brot, trinkt aus dem Bache, Und pflegt der Lieb' und Ruh'.
Doch müßte, was mit athemloſem Munde Der Uebermuth vom Glück begehrt, Ihm werden, o ſo wär' in einer Stunde Das Füllhorn ganz geleert.
Drum macht nicht mehr, Fortunen auszuplün⸗
dern Den eitlen, lächerlichen Plan; Sucht lieber Scheinbedürfniſſe zu mindern, Sucht der Natur zu nahn.
Reißt euch entſchloſſ'nen Muthes aus den Klauen Des Vorurtheils und, nicht mehr blind Für innern Werth, ſucht Gaben anzubauen,
Die in euch ſelber ſind⸗
Beſonders ihr, durch Adel, Macht und Schätze
Emporgehobne, gebet mehr Der warnenden Vernunft, als dem Geſchwätze 8
Der großen Welt Gehör;
S von dem Gold, das ihr dem Prunk, den Spielen, Dem Kitzel jeder Art geweiht, Das Zehntheil nur euch ab und lernet fühlen Des Wohlthuns Seligkeit.
Und Eut


