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acht oder vierzehn Tage anſtehen konnte, bis er in das geliebte Lehrzimmer kommen zu dürfen hoffte. Einſtweilen lag er in ſeinem Bette, und erinnerte ſich in beſſeren Augenblicken nicht nur an ſeine ſechs Kaſus, ſondern auch an die Länder, die in den ſechs verſchie⸗ denen Welttheilen liegen, ſowie an die Namen der ausgezeichnetſten Städte, wohl zu unterſcheiden von denen der Flüſſe.
Alexander rüſtete ſich auf ſeine Götheborger Reiſe, wobei es ſeine geheime Abſicht war, unterwegs Nickol⸗ ſon zu beſuchen, den er bei dem Alten und ſeiner Frau im Walde gelaſſen hatte. Dieſe ſeine Abſicht bielt er natürlich vor Allen geheim; nur nicht vor Aurora. Sie, die ſich ſo ſehr über Rickolſon zu be⸗ klagen hatte, wollte ihn doch gerne gerettet ſehen⸗ wenn es Herrn Alexander möglich würde, ein ſo ſchwe⸗ res Problem zu löſen.
Eines Nachmittags ſah man einen Lakaien heran⸗ geritten kommenz er hielt am äußeren Hofe und be⸗ gab ſich in das Aronforſiſche Hauptgebäude. Er brachte einen Brief, den eine Jungfer zu Frau Aurora hinein⸗
trug.
Sie ſaß in ihrem gewohnlichen ſtillen und ver⸗ traulichen Kreiſe: Die Ueberſchrift des Briefes ſchien ihr ſogleich Freude zu machen.
„Rathen Sie, wer dieſe ſchöne Handſchriſt hat?“ ſagte ſie und reichte das Billet Herrn Medenberg über den Nähtiſch hinüber.
„Eine ſehr geübte und gute Damenhand!“ ant⸗ er.„Ich habe ſie aber noch nie früher ge⸗ ehen.“
„Wohl aber die Perſon,“ ſagte Aurora mit einem feinen Nicken.„Wir haben oftmals von ihr geſprochen. Der Brief iſt von meiner geliebten Celeſtine.“
beeilte ſich, das Siegel zu löſen und las aut: „Beſte Aurora! Nach einer ſo vieliährigen Tren⸗


