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„Was ums Himmelswillen ſagſt Du, Jungel Warſt Du in einem Gefechte mit Räubern und Die⸗ ben?“ rief der Probſt erſchrocken.
„Ach, es iſt wahr, der Vater weiß ja noch nichts. Wo iſt denn Mama hingekommen? Ich habe viel zu erzählen: große, große Dinge. Jetzt bin ich auf dem arünſten Zweige! Aber wo zum Teufel iſt denn die Alte hingekommen? Euch erzähle ich nichts, wenn ſie nicht dabei iſt und mithören kann. Sie iſt wohl in der Küche? da iſt ſie ja immer. Ja, ja: ſo laßt uns denn Alle miteinander dahin gehen. Ich nehme Papas Stuhl und trage ihn hinaus an den Heerd, dann ſoll ſich Papa dort darauf ſetzen und hören. Denn das könnt ihr mir glauben, es iſt etwas Gewaltiges ge⸗ ſchehen.“
Dieſer Vorſchlag wurde von der muntern, neu⸗ gierigen Schaar ſogleich ins Werk geſetzt. Auch konnte man auf keine andere Art hoffen, Mama dazu zu be⸗ kommen; denn kam ſie auch auf eine Minute herein, ſo ging ſie gleich wieder hinaus. In der Küche da⸗ gegen konnte man ſie mit Sicherheit in Beſchlag nehmen.
„Ei— was iſt denn das für ein Aufzug?“ rief die Probſtin, als ſie die in die Küche hereinmarſchi⸗ rende Geſellſchaft erblickte. Sie ſtand glühroth vor dem Feuer, blies unter den Kämmerer, und nahm ſehr oft den Deckel ab, um die Kaffeeperlen zu beſchauen. Göran machte keine Komplimente, ſtellte den Stuhl neben einen Waſſerzuber, bat Papa darauf nieder zu ſitzen, ging dann raſch zur Mama hin, nahm ſie in Arm, küßte ſie und ſagte:„Jetzt noch eine gute Um⸗ armung, meine liebe Mama; denn höre! ich bin ein Mann mit einer Wohnſtelle!“
Bei dieſen überraſchenden Worten kochte der Käm⸗ merer über und das ſo entſetzlich, daß es aus der Schnautze auf die Kohlen umberſpritzte: es war ein Ziſchen ohne Gleichen in der Aſche und ein Rauch da⸗


