Teil eines Werkes 
1. - 4. Bändchen (1844)
Entstehung
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heit. Als die Herrſchaft heim gekommen und Auron nach einem Kuſſe und einer leichten Verneigung wi der zu ihrer eigenen inneren Welt und ihren häus lichen Geſchäften übergegangen war, belebte ſich auz wieder ihr ganzes Weſen, und ſie befand ſich von trefflich wie gewöhnlich. Als eine reiche Frau hatt ſie freilich eine Mamſell für ihre Haushaltung; ab es machte ihr Freude, mit eigener Perſon an allen Antheil zu nehmen. Sie hatte dieſes von Kindhe auf unter ihren Eltern ſich angelernt; und ſie befan

ſich noch in Aronfors auf derſelben Stelle, wie do

mals, ſie ſah in denſelben Zimmern, denſelben 6 liebten Wänden umher; die Speiſekammer, das G. ſindezimmer und die Küche— Alles war noch daſſelbe Alles ſtand in dem ſchönſten und liebenswürdigfi Lichte vor ihren Augen. Wie ſollte ſie alſo wenige als früher an den Geſchäften Antheil nehmen, dit ihr ſtets theuer gneſen waren, und die fſie vortref lich verſtand? Sie probirte ſelbſt in der Schüſſel ob Jungfer Liſa die Erbſen ſo gekocht hatte, wie ſi ſein ſollten: ob ſie recht weich und mußig geworde waren. Und die Lachsſcheiben ſchnitt ſie mit eigenn Hand auf, während ſie dabei mit inniger Freude da in36te daß ſie ihrem Manne ein Leibeſſen be⸗ reitete.

Von Mekeroth war unterdeſſen auf ſein Zimme gegangen, wo er ſich auf dem ſchwarzen gewäſſerten Lederſopha niederließ, das Kartenſpiel auf den vor

ihm ſtehenden Nußbaumtiſch nahm, und den Poſtillon

zu legen begann. Er war darin ſo geübt, daß er beinahe jeden Abend durch fünf verſchiedene Arte Patience kommen konnte, ehe es ihm ausging. E geſtand das ſelbſt mit einem gewiſſen Stolze. Nach einer kleinen Weile hörte er ein ßuhrwer an den Hof anfahren. Er ſchaute durchs Fenſter um ſah einen Herrn mit einem feinen Hute aus den Wagen ſteieen. Derſelbe übertieß das Pferd der Si