VII
Stück unſeren früheren Roſengeſchichten ganz un ähnlich ſei, habe ich mit meiner Hand über jedes Kapitel ein Motto geſetzt. Als Richard dieß ſah, lachte er und ſagte:„Thue wie Du willſt!“ Ich habe auch meines Theils einige Anachronismen ein⸗ geführt, da gegenwärtig gerade keine große und intereſſante Räuberbande in Smaland exiſtirt; aber es war doch einſt! Bei einigen Stellen und Per⸗ ſonen erlaubte ich mir auch einige falſche Namen, anſtatt Richards wahren. Mein Vater wird mir das wohl verzeihen. Es ſoll Poeſie ſein, mein Vater, und keine geſchichtlich treue Geſchichte; deß⸗ halb habe ich ein wenig gelogen, wie es mein Va⸗ ter immer haben will.
Was Richard ſelbſt betrifft, ſo glaube ich, ſteht ihm eine neue innere Zukunft bevor. Ich will nicht ſagen, daß er ein Kopfhänger oder Methodiſt wird; denn dieſe Namen ſind hier nicht anzuwen⸗ den: aber religiös iſt er und warm, und zwar nicht blos im Herzen, ſondern auch nach Außen. Mein Vater wird das gerne hören, das weiß ich, und deßhalb ſchreibe ich es ihMm.
Bei unſern kleinen Reiſen in der Gegend um⸗ her, waren wir auch in Hjelmſeryd. Doch davon


