Teil eines Werkes 
3. Bd. (1843)
Entstehung
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ſehen Sie, wie die Sache ſteht: Meine Tochter iſt Ihrer Sorgfalt anvertraut wird von einem Wuͤſtling bei⸗* nahe vor Ihrer Naſe entfuͤhrt und gerade von der Perſon befreit, die ſie vor allen andern vermeiden ſollte und vor der ich Sie warnte. Kann man ſich etwas Aergerlicheres denken?

Es iſt fuͤr mich ebenſo aͤrgerlich als es fuͤr Sie nur ſein kann, Herr Scarve, entgegnete Sir Norfolk finſter, denn ſeine Geduld war beinahe zu Ende;doch ich muß Sie bitten, etwas mehr Mäßigung in Ihren Toͤnen und in Ihrer Sprache anzuwenden. Bedenken Sie, mit wem Sie reden.

Ich haͤtte Ihre blinde und dumme Pedanterie be⸗ denken ſollen, welche macht, daß Sie jeder Betruͤger leicht uͤbertoͤlpeln kann, ehe ich Ihnen meine Tochter an⸗ vertraute, rief der Geizhals, aufgebracht uͤber den Hoch⸗ muth des Andern.

Ei! rief Firebras mit leiſem Pfeifen,wenn es ſo fortgeht, wird gleich noch ein Duell zu Stande kom⸗ men.

Herr Scarve, ich wuͤnſche Ihnen einen guten Mor⸗ gen, ſagte der alte Baronet ſich ſteif verbeugend; Sie ſollen bald von mir hoͤren.

Halt, Sir Norfolk, rief Hilda, auf ihn zueilend; mein Vater weiß nicht, was er ſagt. Mir zu Liebe, laſſen Sie die Sache ruhen.