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Unter weſſen Befehlen ſteht Ihr? ſchrie ich, mein Schwert ziehend, und dem drohend, der den Zuͤgel meines Pferdes gefaßt hielt. In die⸗ ſem Augenblicke ſprengte ein junger, ſchoͤner Hu⸗ ſarenoffizier, von zwei Huſaren begleitet, heran, und fragte mit weichlicher Stimme, wer wir waͤren. Sogleich wich die Bande zu beiden Seiten auseinander, ihm Platz zu machen, und ich entgegnete, dieſe Leute hätten mich nicht blos verhindert, meine Reiſe nach dem Orte, wohin ich, wie meine Papiere beweiſen wuͤrden, von dem Gouvernement zu Cadiz geſchickt wurde, fortzuſetzen, ſondern ſie häͤtten mich auch noch uͤberdies grob behandelt. Iſt das, ſetzte ich hin⸗ zu, die Mannszucht, die Ihr unter Euren Leu⸗ ten haltet?
Dieſe Menſchen, entgegnete der Offizier, wiſ⸗ ſen nichts von Mannszucht oder den Geſetzen des Krieges. Sie verabſcheuen alles, was ſie regelmaͤßigen Truppen aͤhnlich machen konnte, Oft habe ich ſie ſelbſt auf dem Schlachtfelde ihrem Eigenſinne folgen, und die Flucht im Au⸗ genblicke des Sieges ergreifen, oder ſich tollkuͤhn gegen die uͤberlegene Menge vertheidigen ſehen. Man muß ſie ganz ihrem Hange zur Unabhän⸗ gigkeit, ihrer Tapferkeit uͤberlaſſen, aber verge⸗


