Teil eines Werkes 
1. Teil (1827)
Entstehung
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ehrliche Toledana,*) rief er, ſein Schwert auf den Tiſch legend, ruhe dich etwas aus, denn du bedarfſt der Ruhe. Schon mancher Gabacho fühlte dein Gewicht auf ſeinem Kopfe, und Kö⸗ nig Pepe**) ſelbſt, mag eines Tages vor dir zittern.

Die Andaluſier, ſagte der Moͤnch, ſind da⸗ fuͤr bekannt, daß ſie mehr mit dem Munde, als dem Schwerte verrichten.

Ehrwuͤrdiger Vater! rief der Arriero(Maul⸗ thiertreiber), indem er einen wuͤthenden Blick auf den Pater ſchleuderte, die Bratpfanne ſagte zum Keſſel: Aus dem Wege, du ſchwarzes Ding! und ich moͤchte hinzufuͤgen: Saht Ihr ſchon einen Moͤnch, der außer dem Refektorio Muth beſaß?

Du ſollteſt in dieſer Zeit dies Kleid verehren gelernt haben! rief zornig der Pater; auch zeigt es Dir deutlich, daß ich kein Arriero, ſondern ein heiliger Diener der heiligen Kirche bin.

Ehrwuͤrdiger Vater, entgegnete der Arriero ruhig, das Kleid verehre ich, aber ein Schaaf im Harniſche iſt doch immer nur ein Schaaf.

*) Die Klingen, welche man in Toledo verfertigt, werden Toledanas genannt.

**) Ein Spottname, mit welchem die Spanier den Koͤnig Joſeph belegten.