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Walde herausfuhr und, mitten zwiſchen grünen Mat⸗
ten, Schloß Waldburg aus dem Morgennebel auf⸗
tauchte, und von den erſten Strahlen der Morgen⸗ ſonne ſeine Thürme, ſeine Fenſter, gleichſam als grüße es ihn, beleuchtet wurden,— da brach alle ſeine Kraft zuſammen, ſein Haß ſchmolz hin in Wehmuth, in Liebe.—
Er faßte Sultan's Kopf, der mit aufmerkſamem Auge die ihm bekannte Gegend betrachtete und, die Ohren ſpitzend, auf jedes Geräuſch zu lauſchen ſchien, ſtreichelte ihn und bog ſich dann wieder weit aus dem Wagenfenſter hinaus.
Dort war das Fenſter ſeiner Mutter,— wie oft hatte ſie ihm von dort aus entgegengewinkt!— Der Strahl der Sonne ſfiel eben hinein.„Mutter!“ ſeufzte er und ſtreckte die Arme aus.—
In dieſem Augenblick erwachte der ſchlafende Walter und ergriff, ſich die Augen reibend, die
Zügel, die ihm aus der Hand gefallen waren; das
geduldige Thier, das bis jetzt ohne Leitung den richtigen, bekannten Weg ruhig fortgeſchritten war, fühlte des Erwachten Peitſche, und ſchneller trabte
S
hite
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