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ganzen Weg bis zur Stadt überſehen konnte. Die Bro⸗ ſamen von ihrem Kleide abſchüttelnd, ſtand ſie endlich raſch auf und verfolgte ihren Weg.
Wir können ſie nicht begleiten und können nur ſo viel berichten, daß ſie wohlbehalten und munter nach Hauſe ge⸗ langte. Wir bleiben beim Jvo, der in ſchweren Gedanken umherwandelte. Er hatte ſich wieder in ſeinem angewieſenen Berufe zurecht gefunden, nun aber hatten die Ermahnungen der Mutter den feſten Grund ſeines Willens wieder ganz aufgelockert und ihn an ſich ſelber unſicher gemacht. Die Erſcheinung des Mädchens, dem ſich ſein Herz zuwendete, hatte einen ſchweren Kampf in ihm erregt. Er hätte wohl noch nach der Kirche in die Neckarhalde kommen können, aber er fürchtete ſich vor ſich ſelber, vor Anderen, und blieb weg.
Der reine, friſche Willensbeſchluß, den Jvo früher gegen ſeine Eltern durchgeführt hatte, war durch ſeine nachmalige freie Umkehr jetzt anbrüchig und morſch; er hatte kein rechtes Vertrauen zu ſeiner eigenſten Kraft mehr.— Es iſt immer ſchwer, wenn man ſich etwas feſt vorgeſetzt und wieder davon abgelaſſen, abermals dazu zurückzukehren; es fehlt dann das friſche Mark, die rechte Erquickung, es iſt wie das Nachgras, das wird wohl feiner und zärter, gibt aber keine feſte Nahrung mehr.
15 Erlöſung.
Ein ſchaudervolles Ereigniß ließ Jvo aus Schmerz und Qual wieder neu erſtehen.
Bartel war an ſeinem Namenstage, am Tage des hei⸗ ligen Bartholomäus, den Wächtern im Lazarethe entronnen; von Gewiſſensbiſſen gefoltert, ſtürzte er ſich zum Fenſter hinaus und zerſchmetterte ſich das Hirn. Um zum Frommen
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