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Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
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Jetzt erhob ſich Valentin, ſchnalzte mit den Fingern und rief: „Spielleut! einen Vortanz für mich, es gibt eine Bouteill. Komm Alte.“ Er nahm ſeine Frau am Arm, hüpfte und ſprang, dann tanzte er den alten National⸗ tanz er ſchnalzte mit der Zunge, ſchlug ſich auf Bruſt und Schenkel, wiegte ſich bald auf den Zehen, bald auf den Ferſen und führte allerlei Figuren auf; bald faßte er ſeine Tänzerin, bald ließ er ſie wieder los und trippelte mit geneigtem Kopfe und ausgeſtreckten Armen ganz verliebt um ſie herum. Chriſtine ſah mit züchtiger Andacht aber doch freudevoll zur Erde, drehte ſich oft und oft, faſt ohne ſich von der Stelle zu bewegen. Sie hielt ein Ende ihrer Schürze anmuthig in der Hand und ſchlüpfte bald unter dem rechten, bald unter dem linken Arme ihres Mannes durch, bald drehten und wendeten ſich beide unter ihren erhobenen Armen hinweg. Mit einem Hops, von dem der ganze Boden zitterte, beſchloß Valentin den Tanz. So war dieſe Vacanz voll Freude im Hauſe und außer demſelben.

14. Der Zerfall.

Von allen dieſen Freuden weg mußte Jvo aber⸗ und abermals in das Kloſter. Er traf Clemens nicht mehr.