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„Das iſt recht,“ ſagte Florian,„wir feiern heut Abend meinen Abſchied, Morgen geh' ich in die Fremd“.“
Die Leute im Dorfe wunderten ſich, als ſie den Jvo mit dem Kleeblatt dahingehen ſahen, das war ein ſeltener vierblättriger Klee.
„Haben wir auch einmal die Ehr?“ ſagte die Adler⸗ wirthin, als Jvo mit den Andern in die Wirthsſtube trat. „Ich will gleich ein Licht in's Verſchlägle ſtellen. Mit was kann man aufwarten? Soll ich ein Schöpple guten Ueberrheiner bringen?“
„Wir bleiben für jetzt noch bei Württeinberg,“ ſagte Conſtantin,„und der Jvo trinkt mit uns, er iſt ein Nord⸗ ſtetter Bub, grad wie wir auch.“
„Wie du nicht, das wär' ſchad,“ entgegnete die Wirthin.
„Ich will dir einmal was aufzurathen geben, du Schneppepperle: worin ſind die Weiber und die Gänſ ein⸗ ander ganz gleich?“ ſagte Conſtantin.
„Daß ſo Ganstreiber wie du ſie regieren wollen,“ er⸗ wiederte die Wirthin.
„Bärbele, ſei froh: wenn man am Dummſein ſchwer tragen thät, du könnteſt ſchon lang nimmeh laufen. Ich will dir's ſagen, worin ſie gleich ſind: an den Gänſ' und an den Weibern iſt alles gut, bis auf den Schnabel. Jetzt gang' und hol ein Maaß Sechſer.“
„Du biſt kein Batzen werth,“ ſagte Bärbele lächelnd, indem es fortging, um das Befohlene zu bringen.
Wir haben es wohl wieder erkannt, es iſt das Bärbele, deſſen wir uns noch vom Jäger von Mühringen her er⸗ innern. Der Kaſpar hatte den Adler gekauft und Bärbele war eine tüchtige Wirthin; es konnte Jedermann gut unter⸗ halten, und blieb, wie wohl bekannt, Niemand eine Antwort ſchuldig, ſo daß ſogar die Horber„Herren“ nicht mehr blos in das Schäpfle gingen, ſondern auch den Adler mit ihrem Beſuche beehrten.
Nachdem eingeſchenkt und angeſtoßen war, begann Florian


