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Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
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Er ſtand auf und ſagte wieder!„Gelt, Kätherle, aber dich darf ich doch küſſen, wenn du geraucht haſt?“

Die beiden Glücklichen lagen ſich ſelig in den Armen. Darauf geſtand Hansjörg, daß er gehorcht habe, als ſich das Kätherle mit dem rothen Maierle beſprach, und daß er gemeint habe, es ſei von der Adlerwirthsmagd die Rede.

Man lachte herzlich über den Spaß.

Die Pfeife wurde als ewiges Andenken über dem Himmelbette des jungen Ehepaares aufgehängt, und Hans⸗ jörg deutet oft darauf hin, wenn er beweiſen will, daß man ſich mit feſtem Vorſatz und durch Liebe Alles ab⸗ gewöhnen könne.

Zwei Worte rücken uns plötzlich weit hinaus: Hans⸗ jörg und Kätherle ſind betagte Großeltern, im Kreiſe der Ihrigen glücklich, friſch und munter. Die Pfeife gilt als ein ehrwürdiges Familienſtück bei den fünf Söhnen Hans⸗ jörg's; keiner von ihnen und von ihren Kindern hat ſich bis heute das Rauchen angewöhnt.