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309 an des Jakoben Haus vorbei; als er aber vorüber war, hob
nit er ſeinen Blick ſtolz empor. Nachdem er beim Schultheiß
et ſeinen Urlaubspaß abgegeben, ging er nach dem Tanz⸗
hen, boden. Er ſchaute überall umher, ob Marannele nicht da
ang wäre, und doch wäre ihm nichts unlieber geweſen, als
et das. Der Jörgli aber war da; er trat auf Aloys zu,
ütze reichte ihm die Hand und ſagte:„Grüß Gott, Kamerad!“
für Der Aloys ſah ihn an, als ob er ihn mit ſeinen Blicken
er vergiften wollte; dann drehte er ſich um, ohne ihm eine
der Hand oder Antwort zu geben. Er dachte jetzt, daß es
und eigentlich geſcheiter geweſen wäre, wenn er geſagt hätte: er⸗„Was Kamerad! der Teufel iſt dein Kamerad, aber ich
en, nicht.“ Es war indeß zu ſpät zu dieſer Antwort.
h Von den Tiſchen brachten es nun alle Buben und
nd Mädchen unſerm Aloys zu, er mußte aus jedem Glas
u⸗ trinken, aber es ſchmeckte ihm Alles wie Galle ſo bitter.
al Er ſetzte ſich dann auch an den Tiſch und ließ ſich eine n,„Bouteille vom Beſten“ geben, und obgleich es ihm nicht
ſchmeckte, trank er doch ein Glas nach dem andern. Die Mechtilde, die Tochter ſeines Vetters, des Mathes vom
m te Berg, ſtand nicht weit von ihm; er brachte es ihr zu.
Das Mädchen that ihm herzlich Beſcheid und blieb bei ie ihm ſtehen, denn es kümmerte ſich Niemand um ſie, ſie er hatte keinen Schatz und darum heute noch keine Tour he getanzt, da Jeder faſt fort und fort mit ſeinem Schatze 3 tanzte oder mit der Geſpielin des Schatzes und dem Schatz n eines Andern wechſelte. Aloys fragte:
„Mechtilde, möchteſt du nicht auch tanzen?“ „Ja, komm', wir wollen einmal.“ Sie faßte Aloys
6 bei der Hand, er ſtand auf, zog ſeine Handſchuhe an, ſchaute ſich nochmals um, als ſuche er Etwas und tanzte dann ſo flink, daß Alle ſtaunten. Aus Hoflichkeit bot * Aloys nach dem Tanze der Mechtilde Platz neben ſich an;
er lud ſich damit eine Laſt auf, denn ſie blieb nun den . ganzen Abend bei ihm ſitzen. Er kümmerte ſich indeß wenig um ihre Unterhaltung, er ſchob ihr nur bisweilen


