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nicht ſo in's Geſicht hinein erzählen; ſey ruhig, ich werde dir nichts Böſes nachſagen, wenn ich auch per„Er“ von dir ſpreche.
Der Tolpatſch trägt ein ganzes Geſchlechtsregiſter in ſeinem Namen, denn er heißt eigentlich„des Bartels Baſche's*) Bua“ und ſein Taufname iſt Aloys. Wir thun ihm den Gefallen und bleiben bei ſeinem rechten Namen. Das freut ihn, da außer ſeiner Mutter Marei und uns wenigen Kindern ihn faſt Niemand ſo nannte; jeder hatte die Frechheit Tolpatſch zu ſagen. Darum ging auch unſer Aloys, obgleich er ſchon ſiebzehn Jahre alt war, am liebſten mit uns Kindern um. An verſteckten Orten ſpielte er Häufchens mit uns, oder rannte mit uns im Felde umher, und wenn der Tolpatſch, oder beſſer, der Aloys bei uns war, waren wir geborgen gegen jeden An⸗ griff der Kinder von der Leimengrube; denn die ganze Dorfjugend war faſt immer in zwei feindliche Parteien getheilt, die ſich auf allen Wegen und Stegen ſcharf befehdeten.
Die Altersgenoſſen unſeres Aloys begannen aber ſchon eine Rolle, im Dorfe zu ſpielen. Sie rotteten ſich all— abendlich zuſammen und zogen, gleich den großen Burſchen, ſingend und pfeifend durch das Dorf, oder ſtanden ſchä⸗ kernd vor dem Wirthshauſe zum Adler an der großen Holzbeige, und neckten die vorübergehenden Mädchen. Das vornehmſte Kennzeichen eines großgewordenen Burſchen iſt aber die Tabakspfeife. Da ſtanden ſie dann mit ihren ſilberbeſchlagenen und mit ſilbernen Kettchen behängten „Ulmer Maſerköpfen; ſie hatten ſie kalt im Munde. Manch⸗ mal aber wagte es einer, bei des Bäckers Magd in der Küche eine glühende Kohle zu holen, und dann machten
e fröhliche Geſichter zu ihrem Rauchen, wenn ihnen auch
ch ſo übel davon wurde. Auch unſer Aloys hatte ſchon zu rauchen angefangen,
ſomäus Sebaſtian.


