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Thereſe war bei ihrem Braͤutigam
⸗ geweſen. Sie ſah Ubaldo von Gismonda
kommen, und eilte ihm ſogleich auf ſein Zimmer nach.
Thereſe. Da haben wir's!— Ihr ſeyd ja doch bei der Dame geweſen?
ubaldo. Zufälliger Weiſe kenne ich ſie von Genua her. Sie erwartet hier ihren Gemahl, der aus Kandia zuruͤck kom⸗ men wird. Sie iſt eine Rittersftau. Ihr Mann iſt mein Freund.
Thereſe(durchs Fenſter ſehend, er⸗ ſchrocken) Ach, heiliger Markus! Seht doch nur, ſeht!—
Uubaldo. Was gibt's?
Thereſe. Der Wagen der Staals⸗ Inquiſition haͤlt vor unſerm Hauſe. Ach, das Ungluͤck!
Ubaldo(betreten). Thereſe! liebes, gutes Mädchen! rette mich!*
Thereſe(aͤngſtlich). Ach Gott! wie denn?— Seyd Ihr denn ein Verbrecher?


