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Der Einzug der Braut zu Faenza ging mit großer Pracht vor ſich⸗ 5 Manftedo war entzuckt, Iſabella ſchwamm im Schimmer fuͤrſtlicher Pracht zufrieden dahin, und ubaldo wurde reich⸗
lich belohnt.
Dir frohen Tage der glaͤnzenden Hoch⸗ zeitfeſte waren voruͤber, die Räuſche wur⸗ den ausgeſchlafen, alle ſchwammrn noch in bezaubernden Träumen;— aber Ubaldo wachte, und konnte weder ſchlafen noch traͤumen.
Der Fuͤrſt kam ſeiner Gemahlin nicht
von der Seite. Er hatte ſie ſehr lieb ge⸗
wonnen, und fand ſie ungemein zaͤrtlich, ſo daß er mehr als einmal mit Entzuͤcken zu Ubaldo ſagte: Ubaldo!„ach wie gluͤck⸗ lich waͤhlteſt Du fur mich!“
So viele Worte des Fuͤrſten waren auch ſo viel Dolchſtiche fuͤr ſein Herz.— Kaum konnte er ſich noch verſtellen.— Er
fing allmählig an, eine Figur zu ſpielen, die dem ganzen Hofe auffiel. Selbſt der
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