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wißheit, den Regierungszuͤgel von Faenza in den Haͤnden der Nochkommen des Fuͤr⸗ ſten Manfredo zu ſehen. Dieſe Wuͤnſche wurden laut, und Manfredo, der bis in ſein vier und zwanzigſtes Jahr unverehelicht geblieben war, entſchloß ſich jetzt, die Wuͤnſche ſeiner Unterthanen zu erfuͤllen. Davon wurde jetzt allgemein geſprochen, und Hoffnungen und Wuͤnſche lebten in frohen Erwartungen auf.
Damals lebte an Manfredo's Hofe ein junger talentvoller Mann, Ubaldo Zerbini, deſſen Bekanntſchaft der Fuͤrſt vor einiger Zeit in Venedig gemacht hatte, der ihm gefiel, und den er mit glaͤnzenden
Anerbietungen nach Faenza an den Hof
berief.— Ubaldo folgte dem Rufe, wurde
von dem Fuͤrſten ſehr gnaͤdig aufgenom⸗
men, ausgezeichnet und geſchätzt.
Der Hof war etwas unwillig uber den Vorzug, welchen der Fremdling ge⸗
noß; denn ſchon ſahen erfahrne Hofmänner in ubaldo einen Günſling des Furſten


