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„Ich kann nicht beten, Beß,“ verſetzte der Muͤller an ſeine Bruſt ſchlagend.„Der Herr hat ſein Antlitz von mir abgewendet.“
„Weil Dein Herz verhaͤrtet iſt, Richard,“ verſetzte ſie.„Du haſt nur ſchwarze und boͤſe Gedanken. Ent⸗ ferne ſie von Dir, ich beſchwoͤre Dich, und komm mit mir nach Hauſe.“
Inzwiſchen war der Waldaufſeher uͤber das Grab geſprungen.
„Gieb gleich Deine Antwort,“ ſagte er des Muͤllers Arm ergreifend und ihm die Worte ins Ohr fluͤſternd: „Rache iſt in Deiner Macht. Ein Wort und ſie iſt Dein.“
Der Muͤller ſeufzte tief. Er war einer ſchweren Verſuchung ausgeſetzt.
5„Was ſagt dieſer Mann zu Dir, Richard?“ fragte eß
“antwor⸗
„Frage nicht, ſondern bringe mich weg, tete er.„Ich bin ſonſt verloren.“
„Er ſoll nur wagen, Dich mit einem Finger an⸗ zuruͤhren,“ ſagte Beß trotzig.
„Laß ihn— Du weißt nicht, wer er iſt,“ fluͤſterte der Muͤller.
„Ich kann es ſo ziemlich errathen,“ verſetzte ſie; „aber ich kuͤmmere mich weder um Menſchen noch Teu⸗ fel, wenn ich recht handle. Komm mit mir, Richard.“
„Thor!“ rief der Waldaufſeher in demſelben leiſen Ton, wie vorher;„Du wirſt Deine Rache verlieren, aber mir doch nicht entgehen.“
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