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den Kirchhof getragen, der Geiſtliche las den fur dieſe Gelegenheit beſtimmten feierlichen Text vor und fuͤhrte den Zug zu dem Grabe, neben welchem der Todtengraͤ⸗ ber nebſt dem Buͤttel von Goldſhaw und Sparſhot ſtan⸗ den. Dann wurde der Sarg auf Baͤnke geſetzt und unter tiefem Schweigen Aller, welches nur von dem Schluchzen der Leidtragenden unterbrochen wurde, die Leichenrede gehalten und Vorbereitungen gemacht, den Sarg in das Grab zu ſenken.
Da ſturzte ſich der arme Baldwyn mit wildem, herzzerreißendem Schrei auf den Sarg, der Alles enthielt, was von ſeinem verlorenen Kleinode uͤbrig war, und konnte nur mit Muͤhe von Beß und Sudall, welche beide zugegen waren, davon entfernt werden. Die Blu⸗ menſtraͤuße und Rosmarinſtengel wurden von den Maͤd⸗ chen unter lautem Schluchzen und hoͤrbaren Wehklagen der Umſtehenden auf den Sarg niedergelegt, und dann ſenkte man denſelben in das Grab und warf Erde darauf.
Erde zur Erde— Aſche zur Aſche— Staub zum Staube.
Die Ceremonie war beendet, die Leidtragenden be⸗ gaben ſich in das kleine Gaſthaus und die Zuſchauer zerſtreuten ſich langſam, nur der beraubte Vater zoͤgerte noch, unfaͤhig ſich los zu reißen. Sich an den Taxus⸗ baum lehnend, um ſich zu ſtutzen, befahl er Beß, die ihn mit in ihr Haus fuͤhren wollte, mit Heftigkeit zu gehen. Die gutherzige Wirthin leiſtete ihm zum Schein Folge, blieb aber in der Naͤhe, doch ſo, daß ſie nicht zu ſehen war.
Wieder uͤberſchattete die dunkle Wolke den Geiſt des


