Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
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ſelbſt Blackburn ein wenig zu wild, aber er that ihr kei— nen Zwang an, obgleich er von der außerordentlichen Leb⸗ haftigkeit und Freiheit ihrer Einfaͤlle uͤberraſcht wurde. Ihre Augen flammten wie Feuer, und es war kein

Mann gegenwärtig, der nicht wahnſinnig in ſie verliebt

und bereit war, mit ſeinem Hauptmann um ihr Lächeln

zu kämpfen.“

„Der Wein wurde nicht geſpart und Geſang und Scherze waͤhrten bis Mitternacht. Als die Stunde ſchlug, fullte Iſole einen Becher bis an den Rand und forderte ſie auf, ihr Beſcheid zu thun. Alle ſtanden auf und leerten mit Begeiſterung ihre Becher.„„Das war ein Abſchiedsbecher,““ ſagte ſie.„„Ich gehe mit Einem von Euch fort.““—„„Wie?““ rief Blackburn in zor⸗ niger Ueberraſchung.„„Wer nur Deine Hand beruͤhrt, den ſchlage ich ſogleich zu Boden.““ Die Uebrigen ſa⸗ hen einander mit Ueberraſchung an und jetzt entdeckte man, daß ein Fremder unter ihnen war, ein großer dunkler Mann, deſſen Blicke ſo ſchrecklich und teufliſch waren, daß Niemand Hand an ihn zu legen wagte. „„Ich bin gekommen!““ ſagte er mit furchtbarem Nach⸗ druck zu Iſolen.„„Und ich bin bereit,““ antwortete ſie kuͤhn.„„Ich will mit Dir gehen, und waͤre es in den bodenloſen Abgrund!““ rief Blackburn ſie ergreifend. „„Dorthin gehe ich,““ antwortete ſie mit lautem La⸗ chen.„„Es wird mir lieb ſein, einen Begleiter zu haben.““

„Als der Parorysmus des Lachens voruͤber war, fiel ſie auf den Boden nieder. Ihr Liebhaber wollte ſie aufheben, doch wie groß war ſein Entſetzen, als er ein