Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
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mehr da alle Verſuche, ihn aus ſeiner Feſtung zu trei⸗ ben und ſeine Bande zu vernichten, fehlgeſchlagen waren. Blackburn ſchien ſich deſſelben Schutzes zu erfreuen, wie Ughtred, und uͤbte dieſelben Grauſamkeiten aus, indem er ſeine Gefangenen quaͤlte und einkerkerte, wenn ſie nicht mit großen Summen ausgeloͤſt wurden. Er fuͤhrte auch ein ſehr wildes und ausſchweifendes Leben, und wenn er nicht bei einem Raubzuge beſchaͤftigt war, ſo brachte er ſeine Zeit damit zu, mit ſeinen Leuten zu zechen.“ „Bei einer Gelegenheit traf es ſich, daß er verklei⸗ det einen Beſuch in der Abtei zu Whalley machte, und als er an der kleinen Eremitage in der Naͤhe der Kirche voruͤber⸗ ging, erblickte er die Nonne, welche dieſelbe bewohnte. Dies war Iſole von Heton. Von ihrer wunderbaren Schoͤnheit hingeriſſen, fand Blackburn bald eine Gele⸗ genheit, ſie von ſeiner Leidenſchaft in Kenntniß zu ſetzen, und da ihr ſeine ſchoͤnen, wenn gleich wilden Zuͤge ge⸗ fielen, ſo ſeufzte er nicht lange vergebens. Er beſuchte ſie haͤufig in der Kleidung eines Ciſtercienſermonchs, und da man ihn fuͤr einen von den Bruͤdern hielt, ſo brachte ſeine Auffuͤhrung die Abtei in ſchlechten Ruf. Die pflicht⸗ vergeſſene Nonne gebar ihm eine Tochter und das Kind wurde von dem Liebhaber weggenommen und einer Bau⸗ erfrau in Barrowford zum Auferziehen uͤbergeben. Von dieſem Kinde ſtammte Beß Blackburn, die Mutter der alten Demdike, ab, ſo daß die Hexe in gerader Linie eine Nachkomme von Iſole von Heton iſt.“ „Ungeachtet aller Vorſicht wurde Iſolens Vergehen bekannt, und ſie haͤtte es auf dem Scheiterhaufen buͤßen muͤſſen, wenn ſie nicht entflohen waͤre. Als ſie Whal⸗