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ken ſchwebt. Bekannte Geſichtszuͤge leuchten Ju⸗ lius entgegen. Wer iſt es? ruft er begeiſtert, ſein Wirth weint, die Verlorne! ſtammeln ſeine Lippen. Doch jetzt, ſagt er, jetzt, Fremdling, zeig' ich dir das rheuerſte meiner Gemaͤlde, ſiehe und erkenne es. Er luͤftete den Schleier von ei⸗ ner Zeichnung, Julius ſieht, erblaßt, ſeine Kniee wanken, er erkennt ſich ſelbſt in der Mordſcene des Nachtſtuͤcks, Orlando, und ſeine Lippen beben, Massacrasso! Massacrasso!——
„Er iſt es! ruft ſein Wirth, und er ſteht vor dir!“
Ja, er iſt es! ruft Julius, und hell wird es vor ſeinen Augen!
„Fuͤrchte dich nicht! ruft jener, kein Mord der Unſchuld hat jemals dieſe Hand befleckt, das Gewiſſen ſpricht mich los und ich war nur der Boͤſen Feind, die im Uebermuth ſich uͤber das Ge⸗ ſetz erhaben glaubten, des Volkes Scorpione und der rechtmaͤßigen Throne Feinde waren.“
„Die Zeit hat mein Wirken gerechtfertigt und Nemeſis hat gerichtet. Nun darf ich meinen Namen nennen. Du zitterſt vor Massacrasso, liebe den, der dich ſeines Sohnes Retter nennt, liebe Jean d' Herbois!“


