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lernte jetzt einen der bravſten und edelſten preuſ⸗ ſiſchen Officiere, den ein inneres Sehnen zu den Bergen des Schweizerlandes zog, kennen und lie⸗ ben, da er ein vertrauter Freund des Fürſt Alexius war.
Du aber, lieber Leſer, wende deine Blicke jetzt mit dem Erzaͤhler auf eins der preußiſchen Hospitale, welches, wie alle zahlreiche andere, unter der vaͤterlichen Fuͤrſorge des wuͤrdigſten der aͤrzt⸗ ſichen Veteranen, ſeines General⸗Staabs⸗Arzts,
. Goͤrke, eines hochverehrten Greiſes, von ur deutſcher biedrer Sitte, und eines andern Biedermannes, des geliebten Lei bm edikus ſeines Koͤnigs, ſtand.
Die ſpecielle Direction dieſes Hospitals fuͤhr⸗ te ein edler und rechtſchaffner Mann, der Oberſt⸗ Staabs⸗Arzt und Ritter, Dr. Kranz, ein Preuße, aus Koͤnigsberg. Bedarf nun jedes Hospital der Fuͤrſorge eines Mannes, der es eben ſo gut und herzlich mit den Kranken, als ſei⸗ nen untergebenen Aerzten meint, ſo war es hier vorzuͤglich der Fall, weil dieſes Hospital faſt gaͤnzlich aus 1
Augen ⸗Kranken beſtund. Hier konnte nur die treueſte ſpecielle Fuͤrſorge fuͤr jeden der ſchwer Leidenden, nur die ſorgfaͤltigſte, genaueſte Beobachtung der oft 16


