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die Melodie dieſer Stimme drang tief ins Herz und giebt dem Schmerze Linderung. „Wer Sie auch ſeyn moͤgen,(nahm jetzt der freundliche Herr das Wort,) Sie wurden uns als Retter von Gott geſandt. Er legt uns die Pflicht des heiligſten Dankes auf. Junger Mann! noch iſt Platz im Wagen, bald iſt alles wiederher⸗ geſtellt, der Kutſcher geht nach einem andern Hemm⸗ ſchuh,(der Bruch des erſten war unſer Ungluͤck) Sie fahren mit uns nach Teplitz, lernen Sie die⸗ jenigen naͤher kennen, die Ihnen ſo viel verdanken! Ich heiße Joseph Laszananski dermalen Obriſt im Herzoglich Warſchauiſchen Dienſt, dies meine Tochter Faniska. Teplitz iſt unſer Ziel, dort⸗ hin ſollen Sie unſer Begleiter, Zeitlebens unſer Freund ſeyn. Wer aber ſind Sie? lieber jun⸗ ger Mann?“— Ich bin der Sohn eines Officiers⸗ ſeit mehrern Jayren elteralos, widme mich jetzt dem Studium der Heilkunde, und habe zur Ver⸗ vollkommnung meiner Kenntniſſe eine Reiſe ins Aus⸗ land unternommen. Mein Vaterland iſt Sa chſen. „Willkommen!! erwiedert der Obriſt, der Stand des Arztes iſt in Polen hoch geehrt, wir werden uns weiter daruͤber verſtändigen. So lange Sie in Teplitz ſind, ſind Sie mit uns, dann wird ſichs weiter finden. In einigen Wochen kommt mein einziger Sohn, Jaromir, zu uns. An mir werden Sie einen redlichen Vater, an mei⸗ nen Kindern, Bruder und Schweſter finden!


