an jenen hanz ver⸗
in uns digungen
ter Bruſt
erhärtete
ſie ſich
äußeren
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— 209— umgaukelten ſie und ängſtigten ſie. Umſonſt vergrub ſie ihr trotziges Haupt in ihre Kiſſen, umſonſt redete ſie ſich ein, nicht anders handeln zu können. Sie hatte
Furcht, ſie begann zu weinen wie ein Kind.— Dann
zogen alle die Bilder der Vergangenheit an ihr vorüber; ſie ſah Mengden, den ſchönen, lebensfrohen Mann, kühn und ſtattlich ſtand er vor ihr. Aber ſeine Züge ver⸗ finſterten ſich, ſie klagten ſie an und warfen ihr ihre Feigheit, ihre niedrige Selbſtſucht vor, ihre ſchändliche Verleumdung. Sie hatte ihm Liebe gelogen, ſie hatte ihn gewaltſam auf jene gefährlichen Bahnen geleitet und nun vernichtete ſie ihn durch ihre ſchreckliche Anklage.
Morgen wurde er verurtheilt— ein Wort von ihr konnte ihn retten!
Sie ſah ihn gefangen, gerichtet um ihretwillen, nicht einmal ein Wort der Liebe, der Entſchuldigung hatte ſie ihm gegönnt, nicht gerührt hatte ſie ſein Edel⸗ muth, ſeine Selbſtverleugnung, nun ging er um ihret⸗ willen ſeinem ſchrecklichen Looſe entgegen.
Sie weinte, ruhelos ſchwankte ſie hin und her zwiſchen ihrer feigen Selbſtſucht und edleren Entſchlüſſen.
Langſam verrannen ſo die qualvollen Stunden, aber als der Morgen heraufdämmerte, der erſte Schim⸗ mer eines verhängnißvollen Tages, und die Schreck⸗ gebilde der Nacht von ihrem Lager ſcheuchte, erloſchen
Van Dewall, Eine große Dame. II. 14
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