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Tünfzehntes Kapitel. „
s war beinahe Mitternacht, als Mengden nach Hauſe kam. Die Großfürſtin hatte ihn zum Thee da behalten. In der beſten Laune von der Welt betrat er ſein Zimmer. Die Bewegung des Schlittſchuhlaufens, die frohe Geſellſchaft hatten ſeine Nerven belebt und trübe Gedanken verſcheucht. Auf ſeinem Tiſch lag ein kleines duftendes Billet von Roſapapier.
„Parbleu— was iſt das?“ ſprach er erſtaunt. „Schon wieder ſolch' ein Brief!— Sollte Mademoi⸗ ſelle Juliette?— nein, oder die, Gräfin?“ er betrachtete die Aufſchrift genauer—„ah, mein ſchwarzer Domino, vortrefflich— laß ſehen, was gibt es.“— Er las:
„Unwürdiger Sklave!
„Deine Herrin hat nicht Luſt, Dich länger in den Ketten Anderer ſchmachten zu ſehen. Sie befiehlt Dir deßhalb, Dich morgen Abend Punkt 5 Uhr und zwar allein und in bürgerlichem Gewande genau auf dieſelbe
Van Dewall, Eine große Dame. II. 1


