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feſt und innig uͤberzeugt, daß ich Sie mehr als alles Andere, ohne alle Nebenabſichten liebe? Haben Sie das ſtets geglaubt? Werden Sie es ſtets glauben?“
„Wir Frauen,“ antwortete ſie laͤchelnd,„haben ge⸗ woͤhnlich die bewundernswerthe Schwachheit, das zu glauben, was wir wollen.“
„Aber die ungeſtuͤme Dreiſtigkeit meines Schrit⸗ tes, nach einer ſo kurzen Bekanntſchaft, haͤtte bei Ihnen, oder wenigſtens bei einer weniger edlen Frau, als ſie ſind, einen mißtrauiſchen Gedanken erwecken koͤnnen... Ach, Sie haben mich doch wohl nicht jemals durch einen ſolchen beleidigt?“
„Niemals! Ich bin von der Macht meiner ei⸗ genen, armſeligen Waffen ſo uͤberzeugt, daß ich beſtimmt weiß, daß meine drei Haͤuſer mir in Ihren Augen kei⸗ nen Vorſchub geleiſtet haben... aber es war eine wun⸗ derliche Idee, auch nur daran zu denken.“
„Nein, es war gar nicht wunderlich, daß ich die⸗ ſen Gegenſtand beruͤhrte— bedenken Sie, daß ich nichts beſitze, als mein Dienſteinkommen.“
3 Nichts— und wovon ſprachen Sie denn ſo⸗ eben?
„O Adele— Du ermuthigſt mich alſo, Du ſagſt mir...
„Ich ſage Dir mit dem Vertrauen, welches ich Niemanden anders ſchuldig bin, als Dir, daß mein


