Teil eines Werkes 
16.-18. Bd. (1850)
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Weſen auch den letzten Schimmer von Kraͤnklichkeit ab⸗ geſtreift hat.

„Aufrichtig geſagt, in der letztern Zeit waren Sie wieder ſchwermuͤthig und duͤſter geworden. Wollen Sie denn fortwaͤhrend in Ihre alten Gruͤbeleien zuruͤck⸗ fallen?

Ihre ergebene Freundin Honorine Helleding.“

„P. S. Jolli kommt und ſagt, daß ſie ihren Gruß eigenhaͤndig darunter ſchreiben will.

„Ich hoffe, Herr Thurné wird die Guͤte haben, mir zu verzeihen, wenn ich ihm und einer andern ge⸗ wiſſen. Perſon nicht den Willen thue, Du zu ſagen, ehe wir wirklich mit einander verwandt ſind.

„Beſter Herr Thurné! Honorine iſt jetzt wie ein wandelnder Burggeiſt zu betrachten. Sie ſchwebt her⸗ aus und herein und die Treppen herauf und herunter, wenigſtens eben ſo vielmal des Tages, wie der ſelige Oberſtlieutenant und beſtimmt kommt ſie nicht eher zur Ruhe, als bis ſie mit der Eintheilung der lieben Bauerngrundſtuͤcke fertig iſt. Ich fuͤr meinen Theil glaubte, es ſei Alles vollkommen gut, ſo wie es war. Aber Mama, die ſich gerade nicht ſehr danach genirt, daß ich Braut bin, pflegt zu ſagen, wenn ich ihr meine Gedanken uͤber Honorinens ewige Thaͤtigkeit anvertraue: — Du biſt eine alberne Henne, welche gackert, wie ihr der

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