Teil eines Werkes 
16.-18. Bd. (1850)
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Fünftes Juch. Die Geheimniſſe des Menſchenherzens.

Zieh meine Schwäche nicht aus meiner Seele Tiefe, Hilf' lieber mir ſie ewig zu verbergen; Stärk' mich in meiner Abſicht hab' ich eine ſolche? Gefühle foltern mich, die ich nicht ein'gen kann: Jür mich iſt Liebe Schuld und Haß Unmöglichkeit! Ich weid nicht, was ich will, noch was ich Kraft zu thun. Leopold.

Die Thränen, die im Aug' verſchloſſen brennen Und die der kalte Blick des Tages ſcheucht, Sie fließen in dem ſtillen Schooß der Nacht.

Nicander.