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„Gewiß nicht allemal... Du verkennſt ihn.“
„Im Gegentheil, ich kenne ihn. O, Du glaubſt nicht, wie viel Mal ich Worte erlauſcht habe, die mir
„verſtehen ließen, daß Du, wenn meine Anweſenheit hier Dir Vergnuͤgen macht, es theuer haſt erkaufen muͤſſen.“
„Sirten, beſter Sixten!“
„Und wenn ich bedenke, daß das Vergnuͤgen, wel⸗ ches Du hatteſt, niemals in etwas Anderem beſtand, als in dem edlen Beduͤrfniß, Deinem armen Couſin das Leben heiter und lieb zu machen...“
„Nein, nun uͤbertreibſt Du viel zu ſehr! Iſt wohl eine Woche vergangen, in welcher mein armer Couſin nicht ſieben oder acht Einladungen von Freun⸗ den erhalten haͤtte, die ihn ſehen wollten? Aber er blieb da, weil... Doch,“ unterbrach ſie ſich mit einem leichten Erroͤthen,„ich muß nun zu meinen andern Gaͤſten zuruͤckkehren. Sie wuͤrden ſich ſonſt mit Grund uͤber unſer langes téte-A-téte wundern koͤnnen... alſo mache, daß Du fortkommſt.“
„Reich mir Deine Hand, dann gelingt mein Vor⸗ haben vielleicht beſſer... Leb wohl, Honorine— nicht wahr, Du wirſt wieder heiter, wenn ich Alles wieder in Ordnung bringe?“
„Ganz gewiß, beſter Sixten... komme mit den Fluͤchtlingen ſobald als moͤglich zuruͤck.“
Sie eilte wieder fort.


