Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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212 und zur Rache geberdete ſie ſich, wie eine hinterliſtige Katze, welche immer ſchmeichelt nolabene, wenn man ſie ſieht. Du weißt, Philipp(und es thut mir ſehr leid), daß, wiewohl ich Deine Gedichte ſo oft ins Reine ge⸗ ſchrieben, ich mich doch niemals auf ſolche ſchoͤne Re⸗ densarten wieder beſinnen kann, ſonſt wuͤrde ich Dir auf beſſere Weiſe, als ich jetzt ſage, mittheilen, daß dieſe Bekanntſchaft mit Lilia der Zweiten Du glaubſt nicht, was fuͤr ſchoͤne Haͤnde und Fuͤße die kleine Hee

hat und was fuͤr himmliſche Blicke ſie ſpielen laſſen

kann daß dieſe Bekanntſchaft, ſage ich, mich fuͤr Dich fuͤrchten laͤßt.

Ich ziehe Vergleiche zwiſchen den beiden Lilien und waͤhrend ich Gott danke, daß ich kluͤger geweſen bin, als mein Lehrer, denke ich: Wie mag er es nur jetzt haben... wahrſcheinlich nicht allzugut, denn da ſie jetzt mit ihm ganz allein iſt, fuͤrchte ich, oder bin ich vielmehr feſt uͤberzeugt, daß ſie, mitſammt ihren En⸗ gelsmienen, noch launenhafter und obſtinater gewor⸗ den iſt.

Aber weißt Du, was ich mir in den Kopf ge⸗ ſetzt habe?. Nun, weiter nichts als das, daß ich, ſo uͤberlegen ſie mir auch zu ſein glaubt, doch im Scherz oder Ernſt ſie zu der Einſicht bringen werde, daß ich nicht ihr

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77 machte was ar Weibe Lilia! Dir ne fruͤher

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