Teil eines Werkes 
4.-6. Bd. (1850)
Entstehung
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Ach, Herr Jeſus, ich bin ganz außer mir! Land⸗ gut... Fabrik... reicher Mann und wohnt um feines Vergnügens willen, wie ein armer Mann, in einem Dachſtuͤbchen und ißt eine Portion ausgekochtes Nindfleiſch oder Laugenfiſch mit gruͤnen Erbſen!

Madame Norne, das war der gewoͤhnliche Titel bei froͤhlichen Gelegenheiten, denn Philipp hatte feierlich erklaͤrt, die Malmelin ſei ſeine SchickſalsgoͤttinMa⸗ dame Norne, ich hoffe, Sie werden mir keinen Anlaß zu meiner erſten Klage geben!

Ich?

Machen Sie mich nicht zum Geſpraͤch im gan⸗ zen Hauſe! Sobald ich merke, daß ich nicht mehr unge⸗ nirt leben kann, miethe ich ein anderes Lokal fuͤr den armen Poeten.

Geben Sie ſich zufrieden, Herr Philipp; ich ſtamme auch nicht aus dem gemeinen Volk und weiß, welche Anſpruͤche ein Mann, wie Sie, machen kann.

Die Malmelin ließ ſich ſehr gern merken, daß ſie von guter Familie war.

Na, da ſind wir einig.

Philipp zog ſeinen Rock aus und warf ſich auf das Sopha ſeines Aſyls, welches ihm gleichwohl jetzt im erſten Augenblicke nicht ſo einladend vorkam, als da er in ſeiner ſchwermuͤthigen Laune war.

Waͤhrend die Malmelin hinausging und Kaffee kochte, ſchlief er ganz proſaiſch und traͤumte von einem