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um zu kaufen, theils um gratis zu fiſchen. Bohuslän war ſomit in jeglicher Beziehung: ein erſtes Californien. Von allen Seiten ſtrömten die Menſchen herbei und ließen ſich mit Frau und Kindern an den Fiorden nieder, ſo daß allenthalben, wo der Häring ging, zahlloſe Gebäude, von der klein⸗ ſten Hüͤtt bis zum dreiſtöckigen Wohnhauſe aus der Erde wuchſen.
in Dänemark und Deutſchland, von Friesland, Holland, Engkand, Schottland und Frankreich fanden ſich die Schiffe ein, um Ladung zu löſchen und eirzuden und dennoch war dieſe Epoche nicht die vortheilhafteſte, da man nicht die rechte Art kannte, den Fiſch zu behandeln. Sogar die größten Häuſer bedienten ſich nicht der Manier des Einſetzens, ſondern der des Trocknens. Gegen das Jahr 1587 waren die Häringe plötz⸗ lich verſchwunden, ein Ereigniß, welches erſt den Sturz aller bedeutenden Kaufleute veranlaßte und dann denjenigen, der längs der ganzen Küſte anſäſſigen Fremdlinge nach ſich zog.
So lange man zu leben hatte, hatte man wie wahnſinnig davon gelebt, und beim Schluſſe der Orgien fand ſich nicht ſoviel übrig, um in die Heimath zurückkehren zu können. Arm und von allen Mitteln entblößt wollte überdies keines zurück und die Folge war, daß die Klippen der Provinz Bohuslän für kommende Zeiten von einer ſehr gemiſchten Maſſe bevölkert ward, von welcher aber Krankheit, Armuth und unſittliches Leben einen großen Theil hinraffte.
Es war ganz natürlich, daß man auch damals bei einer ſo wichtigen Begebenheit zu erforſchen ſuchte, weshalb der liebe Gott ſeine Beſchlüſſe geändert habe und nicht täglich Manna herabregnen laſſe. Da man aber damaliger Zeit lieber glaubte, als ſelbſt raiſonnirte, ſo glaubte man den Worten jener klugen Leute, welche behaupteten, daß der Häring von einem kupfernen Pferde fortgeſchreckt ſei, welches durch Hexerei ins Meer geſenkt worden, und nun den Häring in die Bucht einzulaufen hindere. 4
Der übel glat
Wer bean und vinz bend inde wün vorh


