Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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geknüpft. Es iſt alſo in dem heiligen Namen der Ehre und Wahrheit, wenn der Schreiber dieſes erklärt, daß die bezeich⸗ neten Gegenſtände ſeiner geringen Einſicht nach, dem Prinzen zurückgegeben werden müſſen; er ſpricht ſich jedoch frei von jeg⸗ licher gründlichen Unterſuchung über Zeit und Ort, und be⸗ gnügt ſich, ſein Recht als Schiedsrichter zu citiren.

Zeuge von der Seelengröße und edlen Geſinnung eines Königs, der in dem ſchwierigſten Zeitpunkte ſeiner Regierung alle Eigenſchaften eines Helden an den Tag gelegt und alle Beweiſe der Treue und Huldigung empfangen hat, die des Schweden Erbe und Eigenthum ſind, glaubt der Unterzeichnete dem Könige und ſeinem Reiche eine neue Trophäe zu verſchaf⸗ fen, wenn er von ihnen ein Opfer verlangt, das die Ehre gebietet.

Hierauf erwartete der engliſche Miniſter das ultimatum des Königs. Se. Majeſtät hüllte ſich aber noch dichter in ſeine Goldwolke ein und weder der Repräſentant England's noch Preußen's durfte dieſelbe durchſchauen. Gott allein weiß, ob die blendenden Strahlen, die von derſelben ausgingen, des Königs Gedanken kannten oder den Streit, den Ehre, Eitelkeit, Eigenſinn und vielleicht auch die Furcht: einſam in der gefähr⸗ lichen Kriſis dazuſtehen in ſeinem Innern ausfochten.

Dem ſei, wie ihm wolle, Sir Elliot mußte ohne Beſcheid abreiſen. Er reiſ'te voller Unzufriedenheit, voll Schmerz und Scham darüber, daß das Wort des mächtigen engliſchen Mi⸗ niſters, nach allem was er geleiſtet hatte, ſo leicht wöge in der königlichen Wagſchale; voll Kummer, als wortlos vor dem Prinzen erſcheinen zu müſſen, wortlos im Namen England's, welches die Unverbrüchlichkeit der Waffenruhe garantirt, und wortlos in ſeinem eigenen Namen, weil er die aufgebrachten Priſen wieder zu ſchaffen gelobt hatte.

Bei ſeiner Ankunft in Uddevalla war er ſehr krank, und