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mit Nora durch das Krugzimmer und öffnete die Thür zu der ehemaligen Stube der Gevatterin, welche jetzt gleich den übrigen ganz neu aufgeſtutzt war,
Nora bebte zwar ein wenig, und eine Thräne zitterte in ihrem Auge, als ſie über die Schwelle in das Zimmer trat, welches ihre ſtrenge Mutter be⸗ wohnt hatte.
Doch Paul nickte und ſagte:„Hier verlobte ſie uns! Möge der Knipps, was den Verkehr und die Gäſte betrifft, ſo werden, wie zu ihrer Zeit! Die Gevatterin hatte ihre Fehler, das wiſſen wir recht gut, aber eine tüchtige Frau war ſie, das ſei ohne Widerſpruch geſagt.... Aber ſieh da, Norchen, ſieh hier durch's Fenſter! ein großes Deckboot mit vollen Segeln! Meiner Treu, es zieht die Segel ein... ſieh da, nun werfen ſie Anker! In einer Viertelſtunde haben wir die erſten Gäſte hier. Und das Gelübde thue ich: heute und jedes Jahr an dem heutigen Tage ſoll jeder Reiſende, wer er auch ſein mag, bei dem Wirth auf dem Knipps freie Zehrung haben!“
Als Paul und Nora zum erſten Male den Jah⸗ restag ihrer glücklichen häuslichen Niederlaſſung feier⸗ ten, hatte das Gerücht von Paul's Gelübde ſich ſchon ſo weit verbreitet, daß alle bekannten Bootſchiffer, deren Weg nach der Gegend führte, mit vollem Segel dahin eilten, um bei dem„regalen Paul auf dem Knipps“ ihre freien Gläſer zu trinken.
Doch unter allen Gäſten, die ſich diesmal in dem Wirthshausſaale ſammelten, erhielten beſonders zwei den Ehrenplatz. Elg und Waſſer⸗Laſſe, die neulich von Göteborg angelangt waren, hatten ſich beeilt, zu Paul's Gaſtmahl hinauszukommen, und erzählten nun
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