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an, daß der jetzige Beſitzer des Knippſes mit den fei⸗ nen Göteborger Wirthshäuſern eine nähere Bekannt⸗ ſchaft hätte, als früher der Fall geweſen war, da die Gevatterin noch den Krug beſaß.
Doch ſieh! Nora ſollte eine noch größere Freude haben, als ſie in die vorigen ſogenannten Gaſtzimmer trat, welche damals jedoch nichts Anderes, als Rum⸗ pelkammern geweſen waren. Eine Thür war zwiſchen beiden geöffnet, und dort ſtand jetzt vor dem entzück⸗ ten Blicke der jungen Frau ein nettes Wohnzimmer und das hübſcheſte kleine Schlafgemach mit grünen Ta⸗ peten und einem Bette mit rothen und weißen kattu⸗ nenen Gardinen und einer Commode mit einem Spie⸗ gel auf demſelben, und Sopha und Stühlen, überzo⸗ gen mit demſelben Zeuge, wie die Bettgardinen und Fenſtervorhänge mit dicken Franſen.
„Nein, mein himmliſcher Vater!“ rief Nora aus und ſchlug beide Hände zuſammen,„wie haſt Du das Alles erhalten können? Ach, Paul, das Alles haſt Du für mich in Ordnung geſtellt!“
„ Ja, contant für Dich, liebes Norchen! Hier haſt Du ja ein kleines Wohnzimmer trotz einer Gräfin.... Sind ſie nicht nett, dieſe Möbeln? Gegen die blauen Tapeten nimmt ſich ja das gelbe Birkenholz und die violetten Bombaſinsüberzüge recht ſtattlich aus? Du kannſt glauben, ich ging lenge auf die Auctionskammer und ſpekulirte, ehe ich es bekam, weil ich es haben wollte; ſo waren aber eines Morgens dieſe Sachen angekommen, und ich bekam ſie für ein Spottgeld, wenn man bedenkt, daß ſie ſo gut wie neu ſind. Die Gardinen kaufte ich ebenfalls dort, und ſind ſie nicht gut genug, ſo bekommſt Du im nächſten Jahre neue! Ich wollte ſie aber nothwendig haben, und habe ſie, und auch die Bettgardinen, ſelbſt aufgehängt, denn das lernte ich bei Frau Hamrin, der ich immer bei Allem helfen mußte.“
Nora war vor Freuden beinahe außer ſich.


