Tiſch zu tre⸗ dora, welche me, Spitzen, gehänge und in in Paul's
da ſie ſah,
us.„Kannſt erbärmlichen ins⸗Halstuch ch ſitzen und ich prophe⸗ behalten.“ erne Schnal⸗ Muthe, ob⸗ d er wickelte -uf.
cherte Nora, igte.„Wer,
h düſter aus mverrichteter
1s Liederbuch nit den letzt⸗ ein, dieſe zu zen. r ſich darauf § oder nichts r Rolle?“ antwortete
ehen!“ Nor leſen:„der hurme,“„die rende und eſem Jahr,“
Demnächſt kamen die Lieder:„Swen Schwanenweiß,“ „Helga Ragnhild,“„die lebende Leiche,“„das Lied von Herrn Lager und Jon“ u. ſ. w. Nora war recht entzückt, denn Alles, was gedruckt war und von Liebe handelte, war ihr gleich, und ſie bedauerte nur, daß ſie keine Weiſe zu den Liedern kannte
„Ich kann ſie alle mit einander ſingen!“ ſagte Paul, der eine Art von freudevoller Befriedigung fühlte, daß es doch wenigſtens etwas gäbe, deſſen er ſich rühmen konnte.
„Nein, was Du ſagſt!— nun, ſo ſing' denn die⸗ ſes:„„ein ſchönes und klägliches Lied von einem Ritter und einer Herzogstochter, die vor großer Liebe ſich ſelbſt kummervoll um's Leben gebracht habe““— das klingt recht ſchön und muß gewiß recht luſtig ſein.“
„O ja,“ meinte Paul, und trat mit einem ge⸗ wiſſen Stolze einige Schritte vor;„es iſt ſo übel nicht,
obgleich mich dünkt, daß andere darunter beſſer ſind.
Dieß geht ſonſt ſo...“ Und Paul begann ſeinen Vor⸗
trag mit einer Stimme und einer Kraft, welche Nora ganz bezauberten:
Ich kenne einen Rittersmann, Ein Herzogstöchterlein,
Die liebten ſich ſo inniglich Bei Küſſen und Tändelein.
Und ſaget mir, ſchön Jüngferlein! Wollt Ihr die Meine ſein? Ich werd' Euch lieben und ehren, So lang mein Leben——
Hier wurde Paul dadurch unterbrochen, daß die Stubenthür plötzlich knarrte. In dem folgenden Au⸗ genblicke ſtand dieſelbe angelweit offen und zeigte eine große ſtark gebaute Frau, mit einem gelben Friesrocke ausgerüſtet, mit großen ſchwarzen Taſchen und mit einem grünen Strohhute auf dem Kopfe.


