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Paul Wärning : Abenteuer eines Scherenjungen ; fünf Theile / erzählt von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. von C. F.
Entstehung
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da dieſelbe mit den niedeigen Thürpfoſten in zu nahe Gemeinſchaft kam.

Dem ſei nun wie ihm wolle, ſo liebte die Ge⸗ vatterin den grünen Strohhut wie ihr zweites Ich und liebte im Uebrigen in keiner Hinſicht die Veränderung, was auch ihr Uebriges Coſtüm bewies, das Niemand ſich entſinnen konnte, von anderer Beſchaffenheit ge⸗ ſehen zu haben, obgleich es ſich von ſelbſt verſteht, daß es ſich nach einem oder mehren Jahren in einer neuen Auflage präſentirte. Dieſes Coſtüm beſtand aus Stie⸗ feln, die vorne die Breite einer Hand hatten, um den Zehen hinreichenden Raum zu gewähren, und einem gelben, nicht all zu langen offenen Friesrocke, verſehen mit großen, auswendig hängenden, loſen Taſchen von ſchwarzer Leinwand. Und der Rock wurde über ein graues baumwollenes Kleid gezogen, das vorne über⸗ zogen war mit einem Firniß von Schnupftaback, Syrup und Branntwein.

Innerhalb ihres eigenen Kreiſes, welcher aus einer fünfzehnjährigen Tochter, einer fünfzigjährigen Dienſt⸗ magd und einer fünfjährigen Katze beſtand, übte die Gevatterin eine Herrſchergewalt aus, vor welcher Alle zitterten, die Katze gleichwohl am wenigſten, denn von dieſen drei Unterthanen der Gevatterin war ſie ſicht⸗ barlich die am meiſten begünſtigte. Die Tochter, die junge Nora, wagte es aber wohl bisweilen, ſich hinter dem Rücken ihrer ſüßen Mutter einige kleine Freihei⸗ heiten zu erlauben, welche zwar das Langweilige des ſtrengen Zwanges, in welchem ſie gehalten wurde, nicht aufwogen, aber doch zum Theil linderten; und wenn ſie es bisweilen wagte, aus dem kleinen, netten Win⸗ kel hervorzukommen, welcher den Namen ihrer eige nen Kammer führte, ſo war ſie nicht im Allergering⸗ ſten ungeneigt, die Huldigung zu bemerken, welche hie und da durch ein verſtohlenes Kopfnicken oder ein Kuß⸗ händchen von den jungen Bootſchiffern ihr dargeboten wurde, und welche Huldigung ihr in einer weit be⸗