Erſtes Kapitel.
Zuſtand der Dinge vor und nach der Ankunft Pauls in die Welt, ſowie ſein erſter eigener Entſchluß.
Der Seeweg innerhalb der Scheren zwiſchen Ström⸗ ſtad und Göteborg zeichnet ſich aus durch einen Eigen⸗ ſinn und eine Launenhaftigkeit, welche mehr als ein⸗ mal während der Fahrt nicht nur die Geduld der Paſſagiere, ſondern ſelbſt die Ruhe und das bekannte Phlegma der würdigen Herren Holzſchutenpatrone ge⸗ prüft hat.
Dort iſt ein unerträgliches Kreuzen hin und herz bald widriger Wind und Sturm, bald guter Wind, jedoch entweder mit ſo plötzlich eintretender Windſtille, daß der gute Wind zu nichts gedient hat, oder auch mit ſo ſtarken Orkanen und Wellenſchlägen, daß die Schute zitternd in ihren Fugen kracht und gleich einem Spane auf den erzürnten Wogen geſchaukelt wird. Und alle dieſe Gegenſätze ſchleichen ſich ſo dicht und hinter⸗ liſtig daher, daß die ganze Reiſe faſt mit einem Schmuggler⸗ abenteuer zu vergleichen iſt, bei welchem man ſich nur durch tauſend Berechnungen und Schwierigkeiten hin⸗ durch windet.
Doch in einem Punkte hinkt dieſes Gleichniß, denn während der kühne Schleichhändler lieber, als daß er ſeine verwegene Fahrt verzögert, den Launen


