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Ein Jahr : Novelle ; fünf Bändchen / von Emilie Carlén. Aus dem Schwed. von C. F. Frisch
Entstehung
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Zimmer verlaſſen hatte und ſie allein mit Lavinia ihrem“ gränzenloſen Schmerze Luft gab, ſo hatte dieſe ebenfalls

ſo will

nichts anderes zu bieten, als Bitten und Ermahnungen Deines zu Geduld und Ergebung. llenn „Iſt es denn unmöglich, ganz unmöglich, Dich zu allein! bewegen, daß Du für mich ſprichſt? Du vermagſt doch ſo viel über ihn und würdeſt ihn in wenigen Augenblicken ſh In

perändern, wenn Du nur Deine Macht anwenden wollteſt.“ ſich i

„Eine ſolche Macht über ihn beſitzt in dem jetzigen ſe in onblicke Niemand. Aber auch wenn es möglich wäre, bit ian ch ſie beſäße, wie wollteſt Du es von mir verlangen, nch mir eine ſolche Laſt auf mein Gewiſſen wälzen want Gl Wenn Ihr auf's Neue und auf ewig unglücklich bandtin wenn er zum Selbſtmord gexeizt würde(Du 6 Uit i, wie weit er gehen kann), was würde mich 5 e ſi en vor den Vorwürfen ſchützen, die ich mir machen dugeſnand Als Weib, als Schweſter kann ich Dir dagegen ſo whd. zen rathen, Ludwig's Plan zu befolgen: er iſt Ai dee eig und gut, und ich möchte faſt wagen hinzu zu 3 di 8 er iſt ſicher, wenn Du ihn nämlich mit aller det Bewr 9 keit, dem Verſtande und der Bedachtſamkeit aus⸗ aferuna die Du einem Ziele von ſo unendlicher Wichtigket ung mußt. Und bedenke ſelbſt: wie viel theurer muß Sohl nicht das Glück Deiner Zukunft werden, wenn Du es Dir ſelbſt erworben haſt, ſtatt es von Andern als eine erbettelte Gnadengabe anzunehmen!“

„Darin haſt Du Recht!“ rief Julia mit einem Mal begeiſtert aus, indem ſie ſich aus dem einen Ertrem iß das andere warf.„Es iſt wirklich ein Verbrechen, ohng No Buße an Verſöhnung gedacht zu haben; aber ich wif worden verſuchen durch das muſterhafte Leben ſeine Liebe u Am Achtung wieder zu erkaufen; und da ich will, ſo habe iſ der Fan auch Kraft, es durchzuführen. Du verſprichſt mir dor ſählten daß Du mir nicht entgegen arbeiten willſt?“

„Das verſpreche ich; und ſehe ich, daß es † mit dieſen edlen und Deiner würdigen Vorſätze Ernſt