Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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brechen, aber der Fürſt fiel ihm ins Wort mit der Wei⸗ ſung, das tiefſte Stillſchweigen über Ziel und Zweck ſeiner Abweſenheit zu beobachten und den Galanten beim Fräulein von Mitagsheim zu ſpielen; dann erfolgte die Entlaſſung des überglücklichen Commiſſionärs in geheimen diplomatiſchen Angelegenheiten.

Mit dem Briefe in der Hand wollte Herr Leupold eben zu ſeiner Gemahlin eilen, als der Lakai einen Bo⸗ ten des Herzogs von Sachſen⸗Merſeburg meldete.Herein mit dem Kerl! rief der Fürſt. Der Gemeldete erſchien als Ueberbringer einer ſchriftlichen Einladung ſeines gnä⸗ digſten Herrn an die Durchlaucht von Deſſau, den bei Merſeburg im nächſten Monat ſtattfindenden Uebungen des zu dieſem Zwecke in der Nähe des Dorfes Neiſche cam⸗ pirenden ſächſiſchen Infanterieregiments des Oberſt Marche als Gaſt des Herzogs beiwohnen zu wollen. Hatte ſchon die gute Botſchaft, die Bonnafox überbracht, des Fürſten gute Laune in beſonders hohem Grade angeregt, ſo ver⸗ vollkommnete ſich ſeine frohe Stimmung durch dieſe Einladung zu einem Vergnügen, das ſo ganz in ſeinem Geſchmacke und zugleich eine Schmeichelei für ſeinen mi⸗ litäriſchen Ehrgeiz war, aufs höchſte.

Ich komme, ich komme! Sage Er das ſeinem durch⸗ lauchtigen Herrn. Laſſe danken für die Einladung und vermelde Er der gnädigſten Frau Herzogin meinen pro⸗